Das Fisch-O-Meter

Zweck des Fisch-O-Meters

Das Fisch-O-Meter dient der Verdeutlichung des Problems, dem wir bevorstehen: Der Jahresumsatz im Fischfang steigt jedes Jahrzehnt rapide. Es ist deutlich, wie der weltweit jährliche Fischfang seit 1950 drastisch zugenommen hat!

Die Zahlen wurden der Grafik des Scienceblogs entnommen:

Quelle: http://scienceblogs.de/primaklima/wp-content/blogs.dir/29/files/2012/06/i-1131b3c05d06d755e55fc409f5ee7eec-worldfishery.jpg

Neue Grafiken der World Ocean Review zeigen, dass die Zahlen im Fischfang gleichbleibend bzw. sogar fallen, was eine sehr erfreuliche Nachricht ist. Sehen Sie hier:

http://worldoceanreview.com/wp-content/uploads/2013/01/wor2_k3a_s48_3-3_3-4_fangmenge_welt_china.jpg

Allerdings trügt der Schein, denn zwei wesentliche Faktoren dürfen bei diesen Zahlen nicht außer Acht gelassen werden.

1. Unbefriedigende Senkung der Zahlen

Im Vergleich zu 1950 ist eine derartig hohe Fischfangquote immernoch nicht akzeptabel! Die Forderung von Experten ist ein maximaler Fischfang von 10.000 Tonnen pro Jahr, damit sich die Fischbestände erholen können. Bitte sehen Sie sich auch dieses Video an, um das Problem zu verstehen:

Das Grundproblem – ein Video zur Überfischung

Denn nur, wenn diese Zahl eingehalten wird, kann eine langfristige gesunde Fischfangkultur gewährleistet werden.

2. Aquakulturen als Alternative

Aquakulturen stellen nur eine notdürftige Lösung des Problems dar. Sie werden aber als die Lösung schlechthin vermarktet. Fische werden gezüchtet, um dem wilden Fischfang entgegenzuwirken. Klingt zunächst sehr plausibel und sinnvoll. Die Fische, die jedoch in solchen Aquakulturen produziert werden können sind meist Arten, die selber Fische als Nahrung benötigen. Das heisst, dass im Endeffekt nichts anderen getan wird, als eine Fischart in eine andere Fischart umzuwandeln. Die „Nahrung“ Fisch für den zu züchtenden Fisch in der Aquakultur wird wiederum dem Fischfang entnommen.

Erkennen Sie das Problem?

Eine solche Belastung und Ausrottung der Natur ist untragbar.

Aber was können Sie persönlich tun, um dieses Problem zu ändern?

Wir müssen handeln!

Wir wollen diese Zahlen senken! Wir wollen aber auch, dass die gesunkenen Zahlen nicht nur ein faktischer Trugschluss sind, sondern dass der Fischfang tatsächlich reduziert wird, damit sich unsere Fischbestände erholen können.

Umso wichtiger ist es, die Zahlen und das aktuelle Geschehen vor Augen zu behalten!

Werden Sie Fischfreund und helfen Sie mit, die Ausrottung der Fischbestände in den nächsten 10 Jahren wieder zu senken!

 

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