Forderungen
Allein der Boykott von Baby-Fischen mit Hilfe des Fisch-O-Meters kann die Fischbestände natürlich nicht retten. Deshalb sind wesentliche Änderungen in der Fischereipolitik, die sich konsequent an den Zielen der Bestandserhaltung und des Ressourcenschutzes ausrichten sollten, notwendig. Die wichtigsten Forderungen sind:

  • Verbesserung der Selektivität der Netze, so dass nicht geschlechtsreife Fische gar nicht erst gefangen werden, u.a. eine Empfehlung der Bundesforschungsanstalt für Fischerei.

  • Umsetzung der wissenschaftlichen Vorgaben zum Schutz von gefährdeten Fischarten.

  • Strenge Sanktionen für EU-Mitgliedstaaten, die ihre Bestände nicht gegen Überfischung wirksam schützen.

  • Bekämpfung der illegalen Fischerei.

  • Schaffung von Schutzgebieten, in denen sich die Fischbestände zurückziehen und erholen können.